Seit einigen Wochen bringt die Bürgerbewegung "Pulse of Europe" in zahlreichen europäischen Städten zigtausende Menschen zusammen, um gemeinsam für ein geeintes Europa zu werben. Der Kreisverband Böblingen der Europa Union Deutschland (EUD) lädt nun erstmals zu einer Veranstaltung im Rahmen dieser Bewegung ein, und zwar am Sonntag, den 9. April um 14 Uhr auf dem Hanns-Klemm-Platz auf dem Flugfeld Böblingen.

"Ich würde mich sehr freuen, wenn auch zahlreiche CDU-Mitglieder an der Veranstaltung teilnehmen", ruft der CDU Kreisvorsitzende Michael Moroff zum Mitmachen auf. Gerade die CDU als Europa-Partei in der Tradition von Konrad Adenauer und Helmut Kohl müsse angesichts der aktuellen Entwicklungen deutlich Farbe bekennen. Europa als Friedens- und Wertegemeinschaft muss erhalten, aber auch weiter entwickelt werden.

"Ich begrüße ausdrücklich die Diskussionsvorschläge in dem von Kommissionspräsident Juncker vorgelegten Weißbuch zur Zukunft Europas," so Moroff. Mit den Bürgerinnen und Bürgern müsse offen diskutiert werden, welcher Weg der richtige ist. Die Bewegung "Pulse of Europe" kann ein Anstoss dazu sein.

CDU-Bundestagskandidat Marc Biadacz mit seinem Wahlkampfteam und den Vorsitzenden der Stadt-, Gemeinde- und Ortsverbände sowie den Vorsitzenden der Vereinigungen der CDU im Kreis Böblingen (Quelle: Milena Sterns)

Marc Biadacz trifft sich mit den Vorsitzenden der Stadt-, Gemeinde- und Ortsverbände sowie den Vorsitzenden der Vereinigungen der CDU im Kreis Böblingen, um den Wahlkampf zu planen
In der Sindelfinger Stadthalle versammelte sich Marc Biadacz gemeinsam mit seinem Wahlkampfteam und der gesamten CDU Familie aus dem Kreis Böblingen, um sich auf den anstehenden Bundestagswahlkampf vorzubereiten. Im Vordergrund des Treffens stand neben der Vorstellung der Werbelinie der CDU die Diskussion der Wahlkampfstrategie. Die Anwesenden waren sich einig, dass der Wahlkampf sowohl von klassischen Elementen wie Kandidatenplakaten und Infoständen als auch innovativen Elementen geprägt sein muss, um mit möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen.
„Ich freue mich, dass die Veranstaltung so zahlreich besucht war. Vor uns liegt eine intensive Zeit – gemeinsam werden wir um das Direktmandat im Kreis Böblingen kämpfen. Es war eine gutes Treffen mit vielen wertvollen Beiträgen und Ideen aus den Stadt-, Gemeinde- und Ortsverbänden.“ Auch unsere Vorsitzende, Elke Groß, nahm an dem Treffen teil, um die Ideen aus dem Gemeindeverband Gärtringen einzubringen.

Werksleiter Michael Bauer, Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut MdL und Paul Nemeth MdL vor dem Kundencenter von Daimler in Sindelfingen (v.l.n.r.)

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut besuchte das Mercedes-Benz Werk in Sindelfingen. Dort traf sie Werksleiter Michael Bauer, um mit ihm über E-Mobilität zu sprechen. Den Termin hatte der Böblinger CDU-Landtagsabgeordnete Paul Nemeth vermittelt, der sich als energiepolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion mit dem Thema beschäftigt.

Kürzlich hatte das Unternehmen Daimler angekündigt, Personenwagen der neuen Elektromarke EQ in Sindelfingen zu bauen. Dort sollen künftig die Elektroautos der Ober- und Luxusklasse vom Band rollen. Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut informierte sich aus diesem Anlass bei Werksleiter Bauer über die Auswirkungen des Strukturwandels in der Automobilindustrie und die Pläne für den Standort Sindelfingen. Gesprächsthemen waren zudem die Zukunft des Verbrennungsmotors als Übergangstechnologie und hybride Antriebstechniken.

Das Mercedes-Benz Werk Sindelfingen ist das traditionsreichste Fahrzeugwerk von Daimler. Bekannt ist es vor allem als Produktionsstandort für Personenwagen der Ober- und Luxusklasse. Stark vertreten sind in Sindelfingen aber auch Forschung und Entwicklung.

Der CDU-Landtagsabgeordnete Paul Nemeth gemeinsam mit Bürgermeister Singer vor dem Rathaus in Steinenbronn.

Auf Einladung des Steinenbronner Bürgermeisters Johann Singer hat der CDULandtagsabgeordnete Paul Nemeth der Gemeinde einen Ortsbesuch abgestattet. Gemeinsam mit Bürgermeister Singer besichtigte Nemeth die fortschreitende Sanierung der Ortsmitte.

Die umfassende Sanierung von Häusern, Straßen und Plätzen auf einem Sanierungsgebiet von insgesamt 14.000 Quadratmetern wird zu 60 Prozent vom Land Baden-Württemberg gefördert. Die übrigen 40% trägt die Gemeinde. Die Landesförderung umfasst neben der Sanierung von Gebäuden und Straßen auch eine Kostenerstattung von 20% für Privatleute, die im Sanierungsgebiet entsprechende Baumaßnahmen an ihren Häusern vornehmen.

„Die Belebung des Ortskerns ist ein Plus an Lebensqualität für die ganze Gemeinde“, sagte Paul Nemeth bei einem Rundgang durch den Ort. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Singer konnte der Abgeordnete bereits einige Effekte des Programms wie den Löwenkreisel und das neue Seniorenheim in Augenschein nehmen.

Erst im vergangenen Sommer hat die Gemeinde Steinenbronn das Gebiet der Ortskernsanierung um die Seilerstraße sowie zwei Teilstücke der Klingenbachstraße und der Böblinger Straße erweitert. Für die Realisierung der Sanierungsmaßnahmen wurde eine Mittelaufstockung durch das Land in Höhe von 853.0000 Euro beantragt.

Priorität bei der neuen Runde hat neben der Seilerstraße die Sanierung von zwei denkmalgeschützten Häusern in der Schafgartenstraße 3 und in der Seestraße 8. In ersterem soll eine Garage und Lagerraum für die Deutsche Lebens-RettungsGesellschaft (DLRG) entstehen. Das Haus in der Seestraße 8 soll das Gemeindearchiv beherbergen.

„Ortsgeschichtlich wertvolle Gebäude wie diese müssen erhalten werden – vor allem, wenn dadurch neue Nutzungsmöglichkeiten für die Bürger entstehen“, so Paul Nemeth.

Die Entscheidung über den Aufstockungsantrag durch das Regierungspräsidium Stuttgart fällt Ende März. Sofern die Gemeinde die notwendigen Mittel bewilligt bekommt, sollen die Baumaßnahmen in Steinenbronn bis April 2019 fertiggestellt sein.

Die „Städtebauliche Erneuerungsmaßnahme Ortsmitte II“, wie das Projekt zur Ortskernsanierung in Steinenbronn offiziell heißt, wurde bereits vor zehn Jahren vom Gemeinderat beschlossen.

Am vergangenen Samstag fand der Kreisparteitag der CDU in Herrenberg statt. Dr. Dr. Matthias Kaufmann eröffnet den Kreisparteitag mit den Worten, „die CDU im Kreis Böblingen steht geschlossen hinter dem Bundestagskandidaten Marc Biadacz.“

In seinem Rechenschaftsbericht hebt Kauffmann nochmals die faktische Stärke der CDU im Kreis Böblingen hervor. An der Nominierungsveranstaltung des Bundestagskandidaten waren 500 CDU-Mitglieder anwesend. Es haben sich sechs Kandidaten vorgestellt und die Veranstaltung sowie der Wahlkampf seien absolut fair und vorbildlich verlaufen. Dr. Dr. Kaufmann bedankt sich für die hervorragende Arbeit bei unserem Bundestagsabgeordneten Clemens Binninger. „Ihn macht vor allem aus, dass er zu dem steht, was er sagt. Ich verneige mich mit Hochachtung vor ihm“, so Dr. Dr. Kaufmann. Besonders stolz ist der Kreisvorsitzende auf den Preis der CDU Deutschland im Bereich Fundraising, den der Kreisverband gewonnen hat. „Dies haben wir unserem Schatzmeister Oliver Zander zu verdanken“, so Dr. Dr. Kaufmann. Der Kreisvorsitzende gibt bekannt, dass die Kreisgeschäftsführerin Karola Rodestock aus privaten Gründen ihr Amt nach 17 Jahren aufgibt. Er bedankt sich bei ihr für die hervorragende Arbeit, die sie geleistet hat.
Im Anschluss berichtet der Kreisfraktionsvorsitzende Helmut Noe über aktuelle Themen aus dem Kreistag. Hervorgehoben hat Noë unter anderem, dass die Kreisumlage von 37% auf 34% aufgrund der Rekordsteuereinnahmen im Landkreis gesenkt werden konnte. Dies bedeutet eine Entlastung für Städte und Gemeinden.
Es folgt die Wahl des neuen Kreisvorstandes. Insgesamt sind 199 stimmberechtigte Mitglieder anwesend. Im Wahlgang um das Amt des Kreisvorsitzenden setzt sich der Leonberger Michael Moroff gegen Matthias Kauffmann mit 102:95 Stimmen durch. Zu seinen Stellvertretern gewählt werden Swen Menzel, Paul Nemeth MdL und Brigitte Schick.
Als Schatzmeister fungiert weiterhin Oliver Zander. Für die Pressearbeit bleibt weiterhin Frieder Hiller verantwortlich. Das Amt der Kreisschriftführers bleibt in bewährter Weise in der Verantwortung von Luz Berendt. In der Kandidatur um das Amt des Internetreferenten kann sich Matthias Blanarsch mit 99:79 Stimmen gegen Dominic Borrelli durchsetzen. Als Beisitzer vervollständigen den Kreisvorstand in alphabetischer Reihenfolge Manuel Benda, Marc Biadacz, Christian Gangl, Corinna Gauß, Elke Groß, Andreas Kindler, Joachim Oehler, Thomas Riesch, Victor Sailer, Maike Stahl, Steffen Straube-Kögler, Marcel Stürz, Regina Wagner, Eric Weber und Martin Weber.

Zu Kassenprüfern werden einstimmig Jutta Schießler und Ralf Nerling gewählt.

Frau Rodestock verabschiedet sich nach 17 Jahren als Geschäftsführerin von dem CDU-Kreisverband. Insbesondere dankt sie Helmut Noё MdRP für die Einarbeitung zu Beginn ihrer Dienstzeit. Sie ist dankbar für die vielen Eindrücke und was sie generationenübergreifend lernen durfte. Ihr besonderer Dank geht an ihre Stellvertreterin Frau Fischinger, die sich in ganz kurzer Zeit sehr gut eingearbeitet hat. Stehend und lang anhaltend applaudieren die Anwesenden und danken damit ihrer Karola Rodestock für die langjährige Arbeit und den umfassenden Einsatz für die CDU im Kreis Böblingen.
Frau Staubach dankt als Vorsitzende der KreisFrauenunion mit einem kleinen Geschenk, ebenso Marcel Stürz für die Junge Union. Der Vorsitzende der CDU Nordwürttemberg Steffen Bilger MdB dankt für den Bezirksverband und auch im Namen von Rainer Wieland MdEP.

Der neue Kreisvorsitzende Michael Moroff verabschiedet für den Kreisverband die zum Teil langjährigen Mitglieder im Kreisvorstand mit herzlichen Dankesworten und jeweils einem kleinen Dankgeschenk: Dr. Dr. Matthias Kauffmann, Waltraud Walz, Tim Kröske, Dominic Borrelli, Florian Bandt, Thomas Oellers, Regular Forth, Dr. Norbert Lurz, Christoph Schaefer, BM Johann Singer, Heidemarie Benz und Dr. Reiner Heeb.

Michael Moroff hebt das Wirken des Landrats a.D. Dr .Rainer Heeb hervor. Sein Einsatz für die CDU soll in einem gesonderten Rahmen angemessen gewürdigt werden.
In seinem Schlusswort bedankt sich Moroff bei denjenigen, die ihn gewählt haben und sagt zu, dass er in den kommenden zwei Jahren um das Vertrauen derjenigen werben wird, die ihn nicht gewählt haben.

Die CDU Mitglieder schließen den Kreisparteitag mit der deutschen Nationalhymne.